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Wie ist ein Teppich aufgebaut?

Teppichaufbau

Das Grundgeflecht eines Orientteppichs besteht aus der von oben nach unten verlaufenden "Kette" (rot) und dem quer eingefädelten "Schuss" (grün). Die Kette ist nicht nur im Teppich als Fundament versteckt, sie stellt exponiert die Fransen dar.

An jedem Schnittpunkt dieser Fäden wird ein Knoten (türkis) befestigt, dessen Enden den Flor des Teppichs darstellen.

Ein Teppich, der nur aus dem Grundgeflecht - der Kette und dem Schuss - besteht, wird Kelim genannt.

Beim Knüpfen werden zuerst die Längsfaden gespannt und danach Knoten eingeknüpft. Sobald eine Reihe fertiggestellt worden ist, wird ein neuer Schussfaden quer eingezogen.

Welche Materialien werden verwendet?

Die Bezeichnungen Kette, Schuss und Flor spielen beim Teppichkauf eine wichtige Rolle – für alle drei sollte das verwendete Material erfragt werden.

Es ist wichtig darauf zu achten, dass keinerlei Kunstfasern in die Naturfasern gemischt wurden.

Ja, es gibt Kunstwerke, die kann man verwenden. Hunderte Jahre lang.

Typischerweise bestehen bei einem echten Perserteppich Kette/Schuss aus Baumwolle und der Flor aus Schafwolle. Diese Kombination aus reissfestem Fundament und hochelastischer Trittfläche ermöglicht die fantastische Lebensdauer. Gelegentlich wird in einzelne Bereiche des Flors kunstvoll Seide eingearbeitet, um das Muster zu akzentuieren.

Seidenteppiche bestehen zumeist komplett aus Seide. Selten können Kette/Schuss aus Baumwolle sein.

Bei klassischen Nomadenteppichen wird das am besten verfügbare Material für den gesamten Teppich verwendet – die gute alte Schafwolle.